|
||
|
|
|
Preisträger: Die Bewegungskita Schweidnitzer Straße!Kinder und Erzieherinnen bei der Grünen Woche in Berlin Die Jenfelder Und nun sitzen wir im ICE zurück Richtung Hamburg und ein ereignisreiches Wochenende ist leider zu Ende. Wir, das sind die acht Vorschul- und Hortkinder Eloy Dunkel, Kai Neumeier, Samantha Obrecht, Lea Schütte, Valentin Heske, Alexander Fleischhauer, Dilara Dagdelen und Zohail Abedi, die vier Pädagoginnen Anja Heske, Elisabeth Wagner, Shahnaz Badrazimi und Kirsten Stepanenko sowie Im Rahmen des Garten-Projektes von EDEKA hatte unsere Kita im Frühjahr 2008 ein Gemüsehochbeet, Pflanzenerde, Setzlinge, Saatgut, Gartenwerkzeug und Lernmaterial erhalten. Das Projekt des Konzerns richtet sich ja ausdrücklich an Kitas Sozialer Brennpunkte, deren Kinder durch das Miterleben des Pflanzenwachstums spielerisch an die Themen Natur, gesunde Ernährung und die Herstellung gesunder Lebensmittel herangeführt werden sollen. Unsere Kinder legten mit unserem Gärtner, Herrn Dunker, die Beete an, pflegten und hegten sie. Die Mädchen und Jungen erlebten, dass Gemüse in der Erde wächst und nicht aus der Konserve kommt, sie konnten mit allen Sinnen erfahren und beobachten, wie aus den kleinen Setzlingen Gemüse heranwuchs. Doch die Kinder lernten nicht nur, wie man die zarten Pflänzchen hochpäppelt, sondern auch, wie sie mit dem frisch geernteten Gemüse leckere Salate zubereiten, eine Möhrensuppe kochen und einen Kartoffelauflauf zubereiten können. Diese Gerichte aus dem hauseigenen Garten schmeckten natürlich allen besonders gut! Und wie schön, als wir dann auch noch einen 1. Preis gewannen. Wir hatten im Rahmen des zum Projekt gehörenden Kunstwettbewerbes handgeschöpftes Papier hergestellt - was für sich genommen schon ein eigenes Bildungsprojekt war. Aus dem Papier machten wir ein Buch und dokumentierten darin die Erfolge unserer gärtnerischen Arbeiten - was uns so gut gelungen ist, dass wir zusammen mit neun weiteren Kitas aus ganz Deutschland zur Preisverleihung bei der Grünen Woche eingeladen wurden, um dort persönlich den Preis entgegenzunehmen. Freitagmorgen um 10.00 Uhr startete unsere Reise nach Berlin. Die Zugfahrt mit dem ICE, schnell und modern, war das erste Abenteuer, und uns allen gefiel diese Art der Anreise. Der Zug wurde erkundet, wir spielten Memory und erzählten viel. Alle waren wir aufgeregt. Als wir Freitagmittag gegen 13.00 Uhr im Hotel Estrel eincheckten, erfuhren wir, dass unser Hotel Europas größter Convention-, Entertainment- und Hotelkomplex ist. Familienzimmer de Luxe waren für uns gebucht - und wir fühlten uns sofort wohl. Nachmittags fuhren wir mit der S-Bahn zum Alexanderplatz, dort stiegen wir in den Bus Nummer 100 ein und machten eine kleine Stadtrundfahrt bis zum Berliner Tor. Das Brandenburger Tor, der Kurfürstendamm, der Reichstag, das Baushausarchiv, Schloss Bellevue und noch viele Sehenswürdigkeiten mehr zogen an uns vorbei. Berlin ist riesengroß und so ganz anders als Hamburg …. Wir wollten unbedingt noch in den Zoo. Da die Zeit schon fortgeschritten war, konnten wir leider nicht Knut den Eisbären besuchen, sondern gingen nur in das Aquarium: Fische zum Anfassen, Krokodile, Haie, Quallen und noch so viel andere Wasserbewohner konnten wir uns angucken. Danach besichtigten wir die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, wo uns das wunderschöne Mosaik und der Baum des Friedens imponierten. Gegen eine Spende zündeten wir dort eine Kerze an, die für den Frieden auf der Welt brennt. Natürlich gingen wir beim Italiener auch noch schick essen. Erschöpft, aber glücklich und voller Eindrücke kamen wir im Hotel an und zogen uns gleich auf unsere Zimmer zurück. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück fuhren wir mit der S-Bahn zum Messegelände. Es warteten lange Menschenschlangen an den Kassen, unsere am Eintritt hinterlegten Karten ermöglichten uns jedoch, dass wir ohne zu warten sofort eingelassen wurden. Wir fühlten uns ein bisschen wie kleine Stars. In der Halle, in der die Preisverleihung stattfand, hatte EDEKA einen Mitmachbauernhof gestaltet, wir beantworteten eine Quizrallye zum Thema gesundes Essen und gingen auf einem überlebensgroßen Apfel auf Entdeckungsreise. Unser Preis, eine neue Bepflanzung unseres Gemüsebeetes, wurde uns und den weiteren Gewinnern von Herrn Markus Mosa, dem Vorstandsvorsitzen der EDEKA Stiftung, und Frau Ursula Heinen, der Parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, überreicht. Inzwischen ist unser Preis - viele neue Möhren-, Zucchini-, Salat- und sonstige Setzlinge - schon in der Kita eingetroffen und von unseren mittlerweile gartenversierten Kindern souverän ins Gemüsebeet verpflanzt worden. Neuen Beobachtungen beim Wachsen und Gedeihen und neuen kulinarischen Genüssen mit dem selbstgezogenen und selbstgeernteten Gemüse steht also nichts im Wege! zurück zur Übersicht 'Einblicke'
|
|||||||||||||||||||||||||||||||