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Anforderungsprofil für Therapeutinnen

In den Kitas mit Plätzen für behinderte Kinder beschäftigt die 'Vereinigung' auch Physiotherapeutinnen und Logopädinnen/Sprachtherapeutinnen, vereinzelt auch Ergotherapeutinnen. Dabei handelt es sich oft um Teilzeitstellen. Teilweise sind Therapeutinnen in zwei oder drei Kitas tätig. Wir freuen uns, wenn Sie schon Berufserfahrung mitbringen (die bei einer Bewerbung durch Arbeitszeugnisse dokumentiert sein sollte). Besonders wertvoll ist Berufserfahrung in der Arbeit mit Kindern. Aber auch qualifizierte und motivierte Berufsanfängerinnen haben bei uns gute Einstellungschancen.

Es gibt eine ausführliche Aufgabenbeschreibung für Therapeutinnen bei der 'Vereinigung', die Sie bei der Personalabteilung anfordern können.

Die Therapeutinnen arbeiten mit behinderten Kindern, die in Integrationsgruppen gemeinsam mit nicht behinderten Kindern oder in reinen Behindertengruppen betreut werden. Die Therapie findet im Kita-Alltag des Kindes in Einzel- oder Gruppensituationen statt. Therapie zielt auf die Selbstständigkeit und größtmögliche Unabhängigkeit des behinderten Kindes. Sie ist zu verstehen als Förderung der

  • Fortbewegung mit und ohne Geräten in allen Positionen (z.B. Krabbeln, Gehen, Rollstuhltraining)
  • Kommunikation (z.B. Blickkontakt, Mimik, Gestik, Körpersprache, Sprache)
  • Handlungsfähigkeit in Bezug auf die Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Eigenverantwortlichkeit durch eine angemessene Selbstwahrnehmung

Wichtige Aufgaben der Therapeutin sind:

  • Diagnostik/Befund und Gestaltung der Therapie entsprechend den Bedarfen der Kinder
  • fortlaufende Dokumentation der Therapie als Grundlage für Entwicklungsberichte und weitere Therapieplanung
  • Erstellung von Zwischen- und Abschlussberichten
  • Gestaltung und Nutzung therapeutisch geeigneter Situationen im Kita-Alltag
  • Beschaffen bzw. Anfertigen und Warten geeigneten Therapiematerials

Die Schwerpunkte therapeutischer Arbeit variieren entsprechend den Professionen der jeweiligen Therapeutin. Für alle Professionen gilt der Grundsatz der Orientierung an den besonderen Fähigkeiten des einzelnen Kindes und seinen individuellen Bedürfnissen in seiner spezifischen (Entwicklungs-) Situation. Die therapeutischen Interventionen werden daher vom Kind entscheidend mitgestaltet.

Therapeutinnen arbeiten eng und gleichberechtigt mit den Erzieherinnen, die die behinderten Kinder betreuen, zusammen und stimmen ihre Aktivitäten mit ihnen ab.

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern ist unverzichtbar. Die Therapeutinnen informieren Eltern über die Entwicklung ihrer Kinder, beraten Eltern und sind gesprächsbereit zu ihren Vorschlägen und Fragen. Mit Ärzten und Fachinstitutionen arbeiten sie eng zusammen.

Die Therapeutinnen sind der Leitung der jeweiligen Einrichtung unterstellt. Sie werden fachlich von erfahrenen Therapeutinnen in der Zentrale der 'Vereinigung' beraten.